schaller
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Material-Collagen  
Ausgangspunkt dieser Werke sind Reisen des Künstlers auf der Seidenstraße vor allem im zentralasiatischen Raum (u.a. Usbekistan, Kirigisistan, Mongolei). Die Vorliebe für die traditionsreichen Kulturen dieser Regionen verbunden mit der Ursprünglichkeit der Landschaften haben die vielfältigsten Eindrücke hinterlassen, die R. Schaller in diesen Arbeiten umsetzt.

In den Darstellungen geht es ihm jedoch nicht darum, das Gesehene und Erlebte im Sinne eines Fotoreporters wiederzugeben, sondern er verarbeitet die gesammelten Eindrücke in Form von Materialcollagen, die er mit Malerei und Zeichnung (Ritzzeichnung) kombiniert. Dabei verwendet er Versatzstücke, die er aus diesen Ländern mitgebracht hat: handgeschöpfte Papiere, Papyrus, abgenutzte Lederstücke, zerschlissene Stoffe sowie abgegriffene Buchseiten mit handgeschriebenen arabischen Texten, denen die Spuren alter Traditionen und die Patina von Jahrhunderten anhaften usw.. Hinzu kommen Craquelés, die Kratzer und Schrammen, so wie sie auf Hauswänden und farbig bemalten Türen zu sehen sind, rissig von den Sandwinden, in den Farben verblasst, mit verwischten Symbolen vergangener Zeiten. Ebenso faszinieren geheimnisvolle Zeichen und verschlüsselte Nachrichten, die in Felsen geritzt die Zeiten überdauert haben. Alle diese Gestaltungselemente verbinden sich in der Gesamtkomposition quasi zu einem "poetischen Teppich der Erinnerung".
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